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Das Zusammenspiel der vier Berufsmusiker riss vom ersten Moment an mit – nicht zuletzt deshalb, weil auch das Quartett auf der Bühne seinen Spaß hatte und sich sichtlich wohl fühlte...mit mitreißendem Drive, immer intensiv, ideenreich und in perfektem, sich gegenseitig inspiriendem Zusammenspiel.“
Westfälischer Anzeiger zum Konzert mit Gregor Hilden, Martin Engelien & Wolfgang Roggenkamp in Hamm am 30.9.2016

Der umtriebige Musiker Jan Bierther ist ein Juwel der NRW-Jazzszene, ein hervorragender Gitarrist und aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Mit seinen vielen Projekten bietet er nicht nur renommierten Musikern eine Bühne, auch Nachwuchsmusiker haben immer eine Plattform um sich profilieren zu können.
Unglaublich frisch und mit einer tollen Spiellaune im Rücken wurden die Zuhörer schnell eingefangen und quittierten dieses auch mit tosendem Applaus. “
Virgin Jazz Face / Kurt Rade zum Konzert im Jazzkreuzer im Juli 2016

Im gemeinsamen Bühnenauftritt mit den Profis verabschiedete sich der „Jazzkreuzer“ mit einer lebendigen Klangdarbietung und Beifall für Alle.“
Borbecker Nachrichten zum Konzert mit DASKwartett & Bluestrings im August 2016

Offenbar spielt man im Ruhrpott so guten Blues wie in Chicagos South Side.“
WDR / Odilo Clausnitzer zu „Blue clouds“ mit Jan Bierther und Gregor Hilden

Zwei interessante Jazz-Gitarristen kann man auf dem extrem swingendem Live-Album Jazz Guitar Summit von Ali Claudi & Jan Bierther plus Rhythm Section erleben. Eine unterhaltsame, funky Session...Tolle Musiker.“
Gitarre & Bass - Das Musiker-Fachmagazin 2.2016

Michael Mairhofer (mit Günter Brenner Veranstalter Jazzfestival in Eppingen): Als "fein, brutal, anarchisch", beschreibt er die Musik von Jan Bierther. Mit dem nach ihm benannten Quartett gastiert Bierther in Eppingen. In Essen ist der Gitarrist eine feste Größe der Jazzszene. Für Jazzfreund Mairhofer ist das "die zentrale Gruppe", um die das Festival organisiert wird.
"Explosiv-psychedelische Eskapaden, elektrifizierter Cooljazz, effektvoll-harte Sounds, unaufdringlicher Modern-Jazz: der Essener Gitarrist Jan Bierther ist ein Mann extremer Kontraste und zeigte dies bei „Jazz in der Altstadt“ in Eppingen.
Ein sehr zufrieden guckender Michael Mairhofer spaziert – gefolgt von einem sehr zufrieden guckenden Günter Brenner – in den Gräßlekeller. Dort feuert das Jan Bierther Quartett – Größen des Ruhrpotts – harte, verspielte und effektgewittrige Klanggebilde ab"
Rhein-Neckar-Zeitung zum Eppinger Jazzfestival 2010

Hochkultur in Eckkneipen-Atmosphäre
Das Jan Bierther Trio überzeugte wieder einmal beim Gastspiel im K 14.
Es ist schon ein „hartes Brett”, das Jazzer Jan Bierther schwingt. Seine verzerrte Gitarre droht immer wieder zu entgleisen wie eine schlingernde Hochbahn und findet doch stets sanft auf seine Spur zurück...Seit acht Jahren bringt das Jan Bierther-Trio ihren Fusion-Jazz und unterschiedliche Gastmusiker nach Oberhausen, jeden ersten Freitag im Monat. Gleich von einer Institution zu sprechen wäre vielleicht überzogen. Dennoch: Die Drei sind damit zu einer authentischen Oberhausener Grassroots-Bewegung des Jazz geworden, so wie das K14 wieder seinen besonderen Charme ausspielen kann als soziokultureller Knotenpunkt, der Hochkultur mit Eckkneipenatmosphäre verzwirbelt. Nichts ist hier aufgesetzt: Es gibt kein Chi-chi und Sektflötengeschwenke wie anderswo zu so genannten gepflegten Jazzabenden. Das K14 ist erdiger und leichter zugleich, und das mit 40 Jahren, denn schließlich ist es das dienstälteste soziokulturelle Zentrum in Deutschland.“
WAZ Oberhausen, 10.05.2009, Dennis Vollmer

Gänsehautstimme Jazz-Vocalistin Sabine Kühlich singt auf der Bühne im K14. Wagemutiges, knisterndes Zwiegespräch zwischen den Musikern Dub da dey da oh ey – kaum hat Sabine Kühlich die Bühne in der Fabrik K14 betreten, da legt die Jazz-Vocalistin los, nimmt die Melodielinien von Jan Bierthers Gitarre mit ihrer tiefen Gänsehautstimme auf: „Gone with the Wind.” Ein wagemutiges, knisterndes Zwiegespräch zwischen den Musikern entspinnt, das sich den ganzen Abend fortsetzt und seine Kreise weiter zu Bass (Eric Richards) und Schlagzeug (Peter Baumgärtner) zieht 10.6.09 Dennis Vollmer, WAZ Oberhausen zum Konzert mit Sabine Kühlich

Kleine Diva mit großer Stimme
Jazz-Sängerin Dian Pratiwi bezauberte das Publikum und versprühte jede Menge Feuer in der Fabrik K 14
Dennis Vollmer, WAZ Oberhausen zum Konzert mit Dian Pratiwi am 2.10.09

Seelenvoll und urban: Reiner Witzel jazzte im K14
Es kleckst sanft und rhythmisch – gekonnt lässt Reiner Witzel aus seinem Saxophon Töne tröpfeln wie der ausklingende Regen am Freitagabend. Glücklicher Zufall oder Absicht? Das Trio von Jan Bierther und Gastmusiker Witzel haben mit dieser Nummer des Jazz-Gitarristen John Scofield in jedem Fall einen grandiosen Einstieg gewählt... Bierther schiebt dazu seine Gitarre auf die Überholspur, lässt sie knarzen, stottern und fiepsen, dass das Zuhören Laune macht.
7.7.09 Dennis Vollmer, WAZ Oberhausen zum Konzert mit Reiner Witzel

Zwischen den beiden Acts sorgte Fused für prickelnden dann wieder relaxten und immer perfekt gespielten Fusion-Jazz, gekrönt von halsbrecherischen Soli von Gitarrist Jan Bierther und Keyboarder Marc Mennigmann. Als Instrumentalisten auf hohem Niveau mit dem richtigen Funk- und Fusion- Gefühl empfahlen sich die Musiker von "Fused". WAZ vom 3.10.07 zum Konzert im Iserlohner Henkelmann am 29.9.07

Eingängige Kompositionen, das überzeugende Spiel der beiden Gitarristen, die bestechende Klangqualität und das liebevolle Artwork bilden hier ein stimmiges Gesamtkunstwerk, das zeigt, welch hohe Qualität eine ambitionierte unabhängige Produktion heute haben kann. Stephan Neetenbeek, Akustik Gitarre, Mai/Juni 2007 zu Consono: Twelve Tales, die komplette Besprechung hier

Twelve Tales“ ist ein herrlich altmodischer, stets virtuos gespielter Gitarren-Jazz. Martin Laurentius, Jazz Thing, April/Mai 2007

so spielte man sich gegenseitig die Bälle zu, in einem großartigen Projekt, aufeinander eingehend, sich beflügelnd. Man genoss die Entführung in sphärische Weite, wurde aber immer zur Basis zurückgeführt. Gudrun Mattern, WAZ vom 4.9.06 zum Konzert mit Matthias Nadolny

Bierther zeigt sich als geschmackvoller Begleiter mit klassischem Jazz-Gitarren-Sound, der seine Gastsolisten von Gesang bis zu Trompete oder Saxophon mit interessanten Voicings begleitet. Nie neigt er zum Overplay; auch in seinen eigenen Stücken…bleibt er ein Freund von Space und Spannung. Angela Ballhorn, Akustikgitarre Mai 2006 zur CD  „Jazz in der Fabrik“

Die perfekte Band für Inez Timmer, die an diesem Abend erfrischend jazzige Unterhaltung voller Eleganz und Klasse bot. Sven Thielmann, WAZ, 8. April 2006 zum Konzert im Katakomben Theater

Mit einem fetten Grinsen („Big fat smile“) fangen sie an, und entschwinden wie bei einer Segeltour „My friend“, die sich erst langsam voll in den Wind dreht. Dazwischen ist viel von dem zu hören, was auf zwei akustischen Gitarren machbar ist. Da ist jenes groovende „28“, das erfreulich viel Dynamik hat. Denn Gitarrenduos kämpfen nicht selten gerade mit diesem Problem. Apropos Duo: Kurz vor der Mitte des sauberen Dutzend Songs klingen die Beiden passagenweise wie ein Jazz-Trio. Da walkt es zu einer percussiven Gitarre, die an einen Snare-Rand erinnert,  und für Solistische Höhenläufe waren auch noch Finger frei. Alle Achtung! Dabei bleiben die Beiden stets hochklassig und exakt. Der Klang hat Brillianz, wie sie heute selten zu hören ist. Das allein ist schon ein Erlebnis. Gereon Buchholz, Werdener Nachrichten 5. Mai 2006 zur CD „Consono: Twelve Tales“

Timmer (stellt) eine wandlungsfähige und charmante Stimme unter Beweis und verwandelt manche der Songs durch feinfühlige Interpretation fast in Chansons. Begleitet wird sie vom lässig swingenden Jan-Bierther-Trio. Das macht beim Hören so viel Spaß, dass man nach nur 31 Minuten ganz überrascht feststellt, dass die CD schon zu Ende ist. Aber wozu gibt es denn die Repeat-Taste am CD-Spieler…Das swingt! Musical Magazin März 2006 zur CD „Nichts haut mich um“

Welche Klasse dieser zunächst ohrenscheinlich unspektakuläre Vierer hat, zeigte sich im zweiten Set, als Bierther das alte Schlachtroß „Body and soul“ beinhart elektrifizierte, wozu Classens Horn prächtige Funken sprühte. Stark! Und was die Combo aus Richie Beirach’s „Leaving“ machte, das war schon beeindruckend in seiner filigranen Ausdrucksfülle. Sven Thielmann, WAZ, 27. April 2006 zum Konzert BCQ im Bürgermeisterhaus

Im Oberhausener Kulturzentrum K 14 begleitet der Essener Gitarrist Jan Bierther mit seinem Trio regelmäßig verschieden Instrumentalisten und Sängerinnen aus Nordrhein-Westfalen. Auf „Jazz In Der Fabrik“ liefert er nun einen Überblick über die Konzerte der letzten Jahre. Die Instrumentalstücke mit Gästen wie etwa dem Saxofonisten Martin Classen und dem Trompeter Matthias Bergmann sind Paradebeispiele für einen virtuos gespielten Modern Mainstream
Martin Laurentius, Jazzthing Feb/März 2006

Die Reihe, die sich "Jazz in der Fabrik" nennt, läuft, jeweils monatlich, bereits im fünften Jahr erfolgreich. Die vorliegende CD, deren Titel entsprechend zwischen 2001 und 2005 aufgenommen wurden, gibt einen guten Überblick über diese Zeit – die Vielseitigkeit wie auch die Verschiedenheit jener Musiker und Bands, die in der Fabrik spielten, sind anschaulich dokumentiert.
Der wesentliche, durch das Album führende rote Faden ist der Auftrittsort – ansonsten könnten die Künstler gegensätzlicher kaum sein: Klaudia Hebbelmann & Timetable gesellen sich zur Bigband Brass 'n' Beat Machine unter Leitung von Hannes Beckmann, der Oudspieler Ahmet Bektas gibt sich ein Stelldichein mit dem Trio Bravo.
"Jazz in der Fabrik" ist ein spannender Einblick in das Geschehen in der Oberhausener Fabrik und ist ein würdiges Dokument des musikalischen und organisatorischen Engagements von Jan Bierther und seinen Mitstreitern.
Carina Prange, Jazzpodium März 2006 & Jazzdimensions Januar 2006

Der Essener Jazzgitarrist Jan Bierther gehört zu den Künstlern, die auch aktiv an der Konzeption von Veranstaltungen arbeiten. So bietet er der Szene seit langem die Möglichkeit, als Gäste in seiner Konzertreihe in der Fabrik K 14 aufzutreten. Dort fanden sich im Laufe der Zeit sehr viele Gäste mit unterschiedlichen musikalischen Stilen ein; eine Herausforderung, der Bierthers Trio begegnen kann, wie der Sampler “Jazz in der Fabrik” verdeutlicht. Bierther zeigt in seinem Gitarrenspiel die nötige stilistische Flexibilität und Sicherheit, die von “Hendrix “ über “Sco” zu “Wes” reicht. Anspieltip für Archtopper: Summertime und Bob be.  
Andreas Polte, Archtop Germany

„Nichts haut mich um“ singt Inez Timmer und macht Appetit auf mehr Text. Das Jan Bierther Trio (JBT) lädt regelmäßig Gäste in die Oberhausener Fabrik und hat damit eine sehr profilierte Konzertreihe im Ruhrgebietsjazz geprägt.
Nun dokumentiert auch eine CD die Vielfalt und das Können der Gäste und selbstverständlich des gastgebenden Trios um den Gitarristen Jan Bierther.
Locker geht es hier meist zu. Das JBT nimmt sich auch hier zurück, ist aber mit seinen Musikern nahezu allgegenwärtig: Zwei wirklich kurze Jingles und zwei leicht dahin swingende Titel reichen dem Trio selbst. Der Rest gehört den Gästen wie Martin Classen, der gleich am Saxophon mit Partner Bierther an der Gitarre Maßstäbe setzt. Später lässt es Jane Franklin mit den Hot Rockets für Sekunden rocken, bevor Little Wing dann aber in jazzigere Gefilde übergeht, während die fetten Sounds in der Gitarre bleiben.
Gut ab geht auch die Brass & Beat Machine mit ihrem abschließenden Blues, bei dem alle noch einmal ran dürfen. Ein Höhepunkt ist sicher Inez Timmer. Ihr Cover-Song spielt mit den Varianten, reißt Grenzen zwischen Schlager und Jazz ein und ist einfach gut. Doch auf hohem Niveau bewegen sich alle Gäste: Florian Beckmanns Trompete ist klar und cool, wenn auch nie von der virtuosen Wildheit der Bebop-Helden. Weitere Künstler: Klaudia Hebbelmann & Timetable, Matthias Bergmann am Flügelhorn, Ahmet Bektas mit Oriental Jazz, das Mülheimer Trio Bravo, die Dortmunder Wim Wollner & Bescay, Duo Consono.
Werdener Nachrichten Januar 2006

Inez Timmer & Jan Bierther Trio "Nichts haut mich um" :                      
Diese Konzept-CD stellt Kompositionen Cole Porters im Rahmen eines Theater-Jazz-Programms vor, wobei viele der Texte auch auf deutsch gesungen werden. Die komplexe Musik Cole Porters in die Begleitung eines Gitarrentrios zu übertragen, war dabei sicherlich eine der entscheidenden Aufgaben. Um es vorweg zu nehmen: Es ist gelungen. Egal ob Einleitung mit Gitarrenbegleitung, swingendes Trio-Backing, moderne Rhythmik oder Unisono-Parts, das Trio steht musikalisch hervorragend da. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die wirklich gut passenden Akkord-Voicings von Jan Bierther, der auch mit kurzen, aber prägnant-virtuosen Soli Höhepunkte der Produktion setzt. Andreas Polte, Archtop Germany Januar 2006


Der Gitarrist Jan Bierther ist seit Jahren eine konstante Größe der Essener Jazz-Szene. Als Gastgeber einer regelmäßigen Konzertreihe in der Fabrik K14 hat er maßgeblich dazu beigetragen, diesen Ort zu einem festen Anlaufpunkt für Jazzfans
aus Essen und seiner weiteren Umgebung zu etablieren. Regelmäßig tritt Bierther dort mit seinen Working Bands, dem Jan Bierther Team und dem Jan Bierther Trio, auf. In seiner Rolle als Programmgestalter lädt Bierther zudem wechselnde Gäste in
die Fabrik K14 ein, mit denen er und sein Trio dann gemeinsam einen musikalischen Abend bestreiten. Damit ist für ein abwechslungsreiches Programm zwischen Mainstream und World-Jazz gesorgt.
WDR zur Sendung Jazz Twenty 5 vom 11.08.2005

Klar, dass der Titelsong "Nichts auf der Welt haut mich um!" im Mittelpunkt stand. Inez Timmer hob sich mit ihrer Interpretation deutlich von Hildegard Knef ab, die "I Get a Kick Out Of You" ebenfalls in deutscher Sprache gesungen hatte.
Dem Trio war es vorbehalten, aus etlichen Musical-Titeln eine jazzige Version herzustellen. Der Essener Gitarrist Jan Bierther hatte diesmal eine ganz andere Besetzung mitgebracht als bei seinem letzten Solinger Auftritt in der Schmiede.
Sowohl Bassist Eric Richards als auch Schlagzeuger Peter Eisold hatten ihre Musik mit der Inez Timmers präzise abgestimmt. Dass alle vier auch mit Pompons umgehen konnten, zeigten sie bei einem Streitlied, das für Footballspieler geschrieben war.
Die zahlreich erschienenen Zuhörer waren von diesem Konzert zu Recht begeistert.
Solinger Tageblatt vom 11.04.05

Die Musiker jazzten, dass es eine Freude war.
WAZ April 2005 zu "Nichts haut mich um"

Wer Lust auf Atemberaubendes, Überraschendes aus der eigenen Szene hat, sollte sich nicht scheuen, möglichst in viele der Neuerscheinungen, zumal der rheinischen Szene, reinzuhören. Die improvisierte Musik der jungen Leute ist in unaufhörlicher Bewegung und schafft immer Neues zu Tage.
…das Trio des Gitarristen Jan Bierther, dem es mehr und mehr gelingt, in einem gewissen jazzfreien Raum im westlichen Ruhrgebiet, nämlich in der Fabrik K 14 in Oberhausen, eine beachtliche Szene zu organisieren. Mit
raffinierten rhythmischen Strukturen, gekonnten selbst verfassten Titeln und großem technischen Können präsentiert sich Bierther als neue Stimme unter den Gitarristen am Rhein. Damit kann er deutlich beanspruchen mehr als bisher zur Kenntnis genommen zu werden. Viel Witz steckt in den eigen Kompositionen wie „Pling ploing“, „Could not afford him“ oder „Wo ist der Deinhard?“.
Jazzpodium/Hans-Jürgen von Osterhausen November 2002

Mit seiner Konzertreihe im Oberhausener K 14, zu der Jan Bierther regelmäßig Gäste aus ganz NRW für sein formidables Trio einlädt, hat sich der Essener Gitarrist weit über die Region hinaus einen Namen gemacht.
WAZ, 4.11.02

Der junge Gitarrist bietet auf seiner beim Kölner Musiker-Label Mr.D.Music erschienenen Debut-CD "Jan Bierther Trio" einen ideenreichen Modern-Mainstream-Mix aus unterschiedlichen Sounds und Genres. "Es sollte auf keinen Fall ein Projekt werden, bei dem ein Gitarrist von austauschbaren Statisten begleitet wird", bemerkt Bierther, "denn auf diese Weise werden möglichst eigenständige Akzente in der Szene gesetzt." Und solche Akzente, Fantasie, Inspiration, Interaktion und Intensität, besitzt das Trio: Die drei spielen die differenzierten, oft im positiven Sinne reduzierten Klangmöglichkeiten dieser Besetzung voll und ganz aus. Mal improvisiert Bierther mit viel Plektrumanschlag auf einem eng gestrickten Grooveteppich, mal kehrt er ein lässiges Laidback-Feeling hervor. Und die Interpretation von "Caravan" ist ein Paradebeispiel für die Spielweise eines modernen Gitarrentrios: Mit rockigen Sounds und einer erdig swingenden Rhythmusgruppe gewinnt Bierther diesem Jazzstandard ungewöhnliche klangliche Seiten ab.
Martin Laurentius, Jazzthing Sept/Okt 2001

"Mit seinem sehr abwechslungsreichen, keinem Stil zwanghaft verhafteten Spiel nutzte Bierther einen ganz erheblichen Teil des Klangspektrums seines Instrumentes. Mischte er auf der einen Seite bei Balladen Akkorde und Melodien aus warm und weich klingenden Tönen, so benutzte er bei Fusion-Nummern einen deutlich härteren, angezerrten bluesigen Ton.
Diese
Soundvielfalt, die er übrigens ohne den Einsatz aufwändiger Effektgeräte erzeugte, gepaart mit interessanten Kompositionen und spannenden Improvisationen machten den besonderen Reiz des Konzertes aus. Immer wieder gab es überraschende Wendungen, die dafür sorgten, dass die Spannung über die gesamte Länge des Konzertes erhalten blieb.
Nie konnte sich das Publikum wirklich sicher fühlen, dahindämmern im Bewusstsein, bereits zu ahnen, was als nächstes zu hören sein wird.
Nicht nur, dass sie in ihren Soli zu überzeugen wussten; gerade in Teilen, in denen das Trio gemeinsam spielte, konnte man merken, dass es sich bei der Band um eine feste Formation handelt, die bestrebt ist,
mehr zu sein als nur die Summe der einzelnen Talente."
Westfälischer Anzeiger, 2.10.01

"Das Jan Bierther Trio...präsentiert mit seiner Debüt-CD eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Platte. Der Gitarrist Jan Bierther hat sich ... zwei äußerst kompetente und mannschaftsdienliche Spieler in sein Trio geholt. Mal äußerst groovi, dann wieder etwas neutönerisch, gelingt es dem Trio, einen großen Spannungsbogen aufzubauen. Die drei sind bestens aufeinander eingespielt, bauen geschickt Stimmungen auf und entwickeln sehr geradlinige Kompositionen, wobei gerade Jan Bierther gute, verschiedene Sounds anbietet, die sehr abwechslungsreich sind und auch sein Solospiel beeinflussen. So kommt absolut keine Langeweile auf. Die Kompositionen stellen eine gute Mischung aus alten, aber neu verpackten Standards wie "Caravan" oder "Softly As In A Morning Sunrise" und Eigenkompositionen dar. Allein von den musikalischen Ideen spielt das Trio auf beachtlichem internationalem Niveau, das Debut macht Lust auf mehr."
United Jazz Society September 2000

"Gitarrist Jan Bierther überzeugt mit der Liebe zum Ton und lobenswertem Mut zu Style-übergreifenden Eigenkompositionen. Stilistisch breit beeinflusst von Wes Montgomery bishin zu John Scofield, aber mit eigener markanter Handschrift, phrasiert Jan Bierther mit hervorragendem Swing-Feeling seine abwechslungsreichen und stets melodischen Soli. Auch das Zusammenspiel harmoniert auf hohem Niveau...Absolut hörenswert..."
Gitarre exclusiv 4/99

"...eine musikalisch reife Arbeit, die dem Jan Bierther Trio einen festen Platz in der Jazzszene sichern wird."
Vintage guitar news Nov/Dez 1999

"Im ausverkauften Bürgermeisterhaus erlebten die Besucher ein außergewöhnlich dichtes, atmosphärisches Spiel der Hochkaräter."
Werden Kurier 07.03.2001

"Ganz im Stile klassischer Jazzgitarristen...ließ Bierther seine Finger fliegen und bewies, dass er nicht nur ein vorzüglicher Saitenzauberer ist, sondern auch ansprechende Stücke zu schreiben versteht...
(konnte) sich jederzeit auf das glänzende Rhythmusteam verlassen ...Fazit: ein rundum gelungenes Konzert"
WAZ/Sven Thielmann 03.03.2001

"Das Essener Jan Bierther Trio hat ein aufregendes Jazz-Album aufgenommen. Jan Bierther spielt mit versierter Technik und hat eine
feine Brillianz in seinem Ton, der den Songs eine angenehme Frische gibt. Sein Vordringen in leicht verzerrte Sounds erzeugt Dynamik und Spannung. Das Trio bringt mit...Inspiration den Jazz nach vorne."
Vintage guitar news Okt 2000

"Ruhiger, cooler Jazz bestimmt sonst die CD des Gitarristen, der... ganz nah an die Ursprünge des Gitarrenjazz geht. Dazu arbeitet Volker Sipplie am Schlagzeug die feine Dynamik heraus. Grob wird dieses Jazztrio überhaupt selten. Es ist eher wie ein Fischgericht ohne Soße oder Zitrone; der feine Geschmack muss erst einmal wieder auf die Zunge kommen. Das erledigt "Pling ploing", indem es am Anfang signalisiert: So smooth, oder gar nicht! Ist das geklärt, macht es zunehmend Spaß, die feine Dynamik zu genießen.. Das Jan Bierther Trio bietet...feinste Kost."
Werdener Nachrichten 16.06.00

"Empfehlenswert."
Gitarre und Bass 8/01